Guerilla GrowingHanf anbauen

Wie kommt es dazu, und warum setzen sie sich der Gefahr einer möglichen Strafverfolgung aus? Ihre Geschichten und Motive sind sehr verschieden. Sie weisen jedoch auch Parallelen auf, die mit den harten Gesetzen für Cannabisdelikte zusammenhängen. Sei es die Vermeidung des daraus resultierenden Schwarzmarkts mit stark überhöhten Preisen für Haschisch und Marijuana oder sich dem Risiko aussetzen zu müssen, verunreinigtes, sprich gesundheitsschädliches, Cannabis zu kaufen.

guerilla grow

Durchs Growen zur Bewusstseinsveränderung in Bezug auf Hanfpflanzen!

Wir treffen Kushy und seine Lebensgefährtin Jasmin, die in ihren vier Wänden nun seit einiger Zeit „Selbstversorger" sind:
grow! Hallo, ihr beiden. Erzählt uns doch, wie es überhaupt zu euerm Interesse an der Cannabispflanze gekommen ist.
Kushy: Das ist schon sehr lange her. Vor etwa zwanzig Jahren, eher zufällig, kam ich durch Freunde aus der Punkszene daran. Damals saßen wir gemeinsam im grünen Haus und haben einen geraucht. Das erste, was ich da geraucht habe, war ein hartes Haze, vor allem, wenn man danach noch nach Hause fahren wollte.
grow! Hat es dich gleich beim ersten Mal breit gemacht, und bist du dann auch noch selber Auto gefahren?
Kushy: (lacht) Ja, die Verwirrungszu-stände waren anfangs genial und ja, ich habe das mit dem Autofahren natürlich total unterschätzt. Die krasse Wirkung kam dann eine Viertelstunde später, und ich bin dann sofort rangefahren und hab mich erst mal Stunde in die Wiese gesetzt. Ich hatte ja keine Ahnung von dem Kraut.
grow! Es ist auch ein großer Unterschied zwischen kiffen und saufen.
Jasmin: Beim Trinken wird man übermütig und überschätzt sich.
Kushy: Ja, in jeder Hinsicht ist es ein Riesenunterschied!
grow! Hast du danach regelmäßig gekifft?
Kushy: Ich war damals noch in einer Banken- und Versicherungslehre und hatte auch keinen wirklichen Zugang zur Szene. Halt ab und zu wie es mal kam - mit ein, zwei Freunden im kleinen Kreis, wenn mal was da war, machte ein Joint die Runde. Mal gab es etwas Piece, sprich Dope. Vielleicht einmal in der Woche oder alle 14 Tage, zwischendurch dann ein Vierteljahr gar nichts und dann hat sich das irgendwann immer mehr intensiviert. Hauptsächlich durch meinen Unfall.
grow! Was war denn passiert?
Kushy: Ich hatte einen Snowboardunfall. Das passierte bei einem Urlaub in Frankreich auf einer roten Piste. Ich bin mit anderen ein Wettrennen gefahren. Obwohl die Piste sehr breit war, eigentlich eine Lachnummer für jeden Snowboard-fahrer, konnte ich der Frau, die meine Bahn kreuzte, nicht rechtzeitig ausweichen. Mit meinen damals noch 110 Kilo Eigengewicht plus Skistiefel und Rucksack habe ich versucht, einen Haken zu schlagen, um die Frau nicht zu verletzen. Ich bin aber dann neben ihr mit einer seitlichen Drehung abgehoben und habe mich beim Aufschlag ein paar mal überschlagen. Mein Fersenbein hat dann den Hardboost (Skateboardschuh) durchschlagen, und ich habe mir den Tallusknochen und das mittlere Sprunggelenk zersplittert. Ein Knochensplitter blieb dann im Gewebe stecken und hat mir dadurch das Sprunggelenk total verzahnt. Normalerweise läuft das ganz rund da drinnen. Sobald ich aber auf une-benem Grund laufe oder nicht ab-solut plan stehe, reicht praktisch eine Bewegung aus, dass sich der Knochensplitter leicht verschiebt. Was wiederum zu Entzündungen und immensen Schmerzen führt. Dadurch, dass das Gelenk schwer einen weg hat, ist jede Mehrbela-stung ein Dauerschmerz.
grow! Hast du keine Schmerzmittel bekommen?
Kushy: Doch, die ganze Palette hoch und runter. Es hat jedoch eineinhalb Jahre gedauert, bis ich nicht mehr als Simulant abgestempelt wurde.
grow! Wieso das?
Kushy: Nach dem Unfall habe ich mich vom Krankenhaus in Frankreich, wo ich als einziges Schmerzmittel nur Alkohol hatte, nach Deutschland ins Krankenhaus überweisen lassen, da ich weder Französisch sprach noch verstand. Ich kam dann nach Würzburg in die Uniklinik. Die haben dort ein Röntgenbild von meinen Fuß gemacht und mich als Simulant betitelt und wortwörtlich gesagt: „... betrunken bist du auch noch, verpiss dich!". Mein Vater hat mich dann mitten in der Nacht abgeholt und mit heim genommen. Es wurde aber trotz Schmerzmittel nicht besser, und unser Hausarzt schickte mich wieder ins Krankenhaus bei uns in der Kleinstadt. Dort wurde wieder geröntgt und nichts gefunden. Dann kam jemand auf die Idee, dass bei mir ein Band kaputt sein könnte, und ich wurde einer sehr schmerzhaften Untersuchung unterzogen, indem man eine Schraube in den Fuß bohrte. Und das bei einem gebrochenen Fuß! Ich habe laut geschrieen. Daraufhin wurde ich abermals geröntgt, und schließlich kam der Arzt und meinte kleinlaut: „Entschuldigung, der Fuß ist doch gebrochen".
grow! Heftig, was für eine Odyssee!
Kushy: Ja. Mein Fuß wurde für zwei Monate eingegipst, doch danach war es immer noch nicht besser. Wieder Gips, dann MRT (= Kernspintomogramm), dann wieder Gips. Nach einem halben Jahr sollte ich dann plötzlich laufen lernen und den Fuß zu 25 Prozent belasten. Nach einem erneuten MRT überwies mich der Arzt zur Uniklinik nach Dresden. Erst dort wurde festgestellt, dass ich einen massiven Totalschaden im Fuß habe und ein Knochensplitter verant-wortlich für die krassen Schmerzen war.
grow! Lässt sich der Splitter nicht entfernen?
Kushy: Das würde bedeuten, jedes Band und jede Sehne zur Seite zu räumen. Der Schaden bei einer OP wäre wahrscheinlich größer als eine mögliche Schmerzlinderung.
Jasmin: Das Gelenk ist leider nicht mehr zu retten! Es ist irreparabel zerstört.
Kushy: Genau. Man könnte mir zwar den Fuß versteifen, aber auch dann ließe sich keine Schmerzfreiheit garantieren. Ich war zu der Zeit schon über ein Jahr am Stück krank geschrieben und hatte nur die Möglichkeit, täglich Schmerzmittel zu nehmen, die mir nicht bekommen und die mich depressiv machen.
grow! Die hast du in der Zeit eingenom-men?
Kushy: Nein. Ich habe das eine kurze Zeit lang probiert, weil es mir die Ärzte ver-schrieben haben und ich vor Schmerzen nicht wusste, was ich machen soll.
grow! Dann hast du statt dessen Hanf als Schmerzmittel ausprobiert?
Kushy: Ja, nicht nur die Schmerzen wurden erträglich, auch das Gelenk, was durch die ständige Entzündung immer warm war, wenn ich es angefasst habe, ist kalt, seitdem ich Dauerkonsument bin,. Meine Entzündungswerte sind mittlerweile fast wieder normal.
grow! Macht es einen Unterschied, wenn du eine Sorte mit mehr CBD rauchst?
Kushy: Von den Schmerzen her weniger, eher vom Körpergefühl. Erst, seitdem ich selber anbaue, kann ich überhaupt darüber urteilen, weil man bei dem, was man über den Schwarzmarkt bekommt, oftmals nicht weiß, um welche Sorte es sich handelt. Ich habe dann Leute kennenge-lernt, die Cannabis selber als Heilmittel einsetzen und von denen dann Gras in Bio-Qualität bekommen. Meist Indica-Sorten. Einer von denen leidet unter Morbus Crohn. Den habe ich in einer Kneipe kennengelernt. Nach einigen Monaten kamen wir plötzlich nebenbei übers Gro-wen ins Gespräch. So kam es bei mir dann dazu.
grow! Ah, über den Koch ...
Jasmin: Nee, über die Krankheiten. In unserem Bekanntenkreis gibt es mittlerweile viele, die unter Erkrankungen leiden. Von Morbus Crohn über Krebs, Schlaganfälle bis hin zu Gelenkerkrankungen.
Kushy: Ja, alle verwenden mittlerweile Cannabis als Medizin.
Jasmin: Wir sind dann also selber drauf gekommen, dass es gegen viele Krankheiten und Schmerzen hilft. Dann haben wir uns passende Lektüre gekauft, wie zum Beispiel das Buch von Ed Rosenthal
Kushy: ... als erstes haben wir aber das Buch „Marijuana drinnen" von Jorge Cervantes gelesen.
grow! Wieviel Cannabis rauchst du dann im Durchschnitt?
Kushy: Gar nicht mal so viel.
grow! Aber schon täglich?
Kushy: Ja, täglich von früh bis abends. grow! Pur?
Kushy: Nein, mit Tabak. Drei bis sechs Tütchen am Tag.
grow! Wie hast du mit dem Growen begonnen? Outdoor oder Indoor?
Kushy: Outdoor ist hier wegen der Lage gar nicht möglich. Wir sind hier zum einen im Grenzbereich und zum anderen von Nachbarn umgeben. So ist von vornherein nur der Indooranbau für uns in Frage gekommen.
grow! Was hat euch von Deutschland hierher getrieben? Der Hanfanbau?
Kushy: Nein, eigentlich hat das nur Hintergründig damit zu tun. Wir haben hier viele Freunde, eher deshalb. Die Gegend ist zudem traumhaft schön. Hier passt einfach alles.
grow! Und wie ging es indoor los? Kushy: Wir haben uns zuerst für ein Medium entschieden, nämlich Erde, und dann überlegt, wie oft können oder möchten wir uns überhaupt um die Pflanzen kümmern? Daraufhin haben wir uns für LED entschieden. Ich habe zwar keinerlei Erfahrungen mit den herkömmlichen HPS-Leuchtmitteln, aber laut Informationen der Bücher und Lampenhersteller scheint mir LED das Richtige zu sein. Zwar gibt es noch nicht viel über den LED-Anbau zu lesen, jedoch bin ich von dieser Lichttechnik sehr angetan.
grow! Für das Wachstum sind die wohl geeignet, für die Blüte scheinbar weniger, zumal sie ja auch nicht gerade kostengünstig sind.
Kushy: Das kann ich so nicht sagen, im Gegenteil. Ich habe schon einige positive Sachen darüber gehört. Vor allem soll die Qualität des Weeds am Ende besonders gut sein, so gut, dass der Züchter die Ernte nicht verkaufte, sondern ausschließlich für sich selber behielt. Diese Aussage überzeugte mich. Was interessieren mich hundert Gramm mehr oder weniger, wenn doch am Ende die Qualität und der Geschmack entscheidet. So haben wir uns, nichts über die Thematik wissend, in das Abenteuer Anbau gestürzt.
grow! Welche Genetik habt ihr verwendet, und habt ihr mit Cannabis Samen kaufen oder Stecklingen begonnen?
Kushy: Die ersten Pflanzen haben wir aus feminisierten Samen gezogen, Vanilla-Kush von Barneys Farm. Die habe ich mir in einem Heftchen im Headshop ausgesucht. Das Foto, der Name und die Eigenschaften, die dort beschrieben waren, haben mir spontan gefallen. Wir haben uns dann noch ein Growzelt von einem Quadratmeter Grundfläche gekauft, dazu eine 50-Watt-LED für die An-fangsphase der Sämlinge. Die haben wir in o,5-Liter-Töpfe gesetzt. Nachdem die Pflanzen etwas größer wurden, haben wir sie dann in 5-Liter-Töpfe umgetopft und die 50-Watt-LED durch eine 3oo-WattLED ausgetauscht. Später haben wir die Pflanzen dann in 14-Liter-Töpfe gestellt. Wir haben sie vier Wochen unter 18 Stunden Licht wachsen lassen und dann unter 12/12 Stunden Lichtdauer gestellt. Insgesamt standen aber für den ersten Grow zu viele Pflanzen im Schrank.
grow! Wie viele waren es denn?
Kushy: Neun Stück, aber sechs würden ausreichen.
grow! So wenig?
Kushy: Ja, weil die Kush von Haus aus so buschig aufmacht.
Jasmin: Wir wollten ja die LED-Lampen ausprobieren und schauen, was passiert. Die Pflanzen waren nur wenig pflegeintensiv. Bei Bekannten von uns, die mit HPS-Leuchtmittel growen, ist das anders. Sie müssen im Sommer jeden Tag gießen und haben öfter Probleme mit Schimmel in der Wohnung.
grow! Was aber eher an einer unzureichenden Be- bzw. Entlüftung liegt. Zudem ist die Wassermenge, die gegossen werden muss, auch abhängig von der Raumtemperatur, sprich dem Standort der Pflanzen wie Keller oder Dachboden und der Speicherfähigkeit der Erde sowie auch der Topfgröße. Automatische Bewässerungssysteme regeln die Nahrungsversorgung ebenfalls selbstständig.
Kushy: Wir hatten auch Probleme mit Schimmelgeruch im Raum und uns darum einen ausreichend großen Entlüfter plus Aktivkohlefilter angeschafft. Einmal hatten wir kurz zuvor einen Stromausfall. Wo ich morgens wach geworden bin, habe ich gleich gemerkt: Hier stimmt was nicht. Ich bin dann nach oben und hab es gleich gerochen ...
grow! Wie oft düngst du die Pflanzen und womit?
Kushy: Ich dünge sie nur bei jedem zweiten Wässern mit Canna-Bio. Dazwischen bekommen sie höchstens Wurzelstimulator, Vitamine und auch mal Enzyme. Uns ist der Bio-Gedanke bei der Sache sehr wichtig. Schließlich ist es ja unsere Medizin. Wir hatten auch während des Zyklus' weder Probleme mit Schädlingen noch mit irgendwelchen Pflanzenkrankheiten. Die Luftfeuchtigkeit lag immer um die 40 Prozent, da haben wir ab und an mit der Sprühflasche die Feuchtigkeit im Raum etwas erhöht.
grow! Wie bestimmst du den Erntezeitpunkt?
Kushy: Seitdem ich mich mit dem Anbau beschäftige, merke ich, dass ich ganz oft in Büchern nachschaue, was der richtige Schritt wäre. Da haben wir automatisch immer wieder, wenn irgendwelche Probleme auftauchten, drin gelesen und uns schlau gemacht. Wie geht es den Pflanzen? Wie schauen die Blätter aus? Wann dünge ich—wann nicht? Wann spüle ich? Und so weiter ... dann kam der Punkt, wo sich die Härchen verfärbten, und dann haben wir mit der Lupe nach den Trichomen geschaut. Da die Pflanzen im Schrank jedoch unterschiedliche Reifegrade aufwiesen und wir auch nicht über Erfahrungswerte verfügten, haben wir wahrscheinlich sogar eine Woche zu früh geerntet. Aber die angegebene Blütezeit im Katalog hatten wir sogar schon eine Woche überschritten.
grow! Wie habt ihr die Pflanzen geerntet?
Kushy: Wir haben sie unten abgeschnitten und schon mal grob vorgestrippt. Die Blätter haben wir gesammelt, um davon Butter zu kochen. Die Blüten haben wir an den Stielen belassen und mit dem Kopf nach unten ins Zelt an Leinen aufhängt. Um es optimal zu trocknen, haben wir uns gleich noch ein Buch übers Fermentieren gekauft.
grow! Wie lautet der Titel des Buchs?
Kushy: Wie genau der Titel lautet, weiß ich im Moment auch nicht. Ich habe es im Internet gefunden, dabei geht es ums Fer-mentieren von Kräutern. Das beste Gras, was ich bisher geraucht habe, kam von jemandem, der sein Gras in Tontöpfen fer-mentiert hatte. Dabei hatte er den Deckel das Topfes täglich kurz zum Lüften geöffnet. Die ganze Trocknung dauerte so drei Monate.
grow! Das ist ja ein Vierteljahr. Schon eine lange Zeit, um auf Medizin zu warten, aber wenn man noch über Vorräte verfügt, wohl durchaus machbar. Das „richtig" und „länger" getrocknetes Gras durchaus geschmacklich reift und ein be-sonders intensives Aroma entwickelt, steht mittlerweile wohl tatsächlich außer Frage.
Kushy: Wir haben zudem immer besonders darauf geachtet, täglich zu lüften, um bloß keine Schimmelbildung zu begünstigen. Das Ergebnis war hervorragend. Ein ganz milder Rauch. Fantastisch! Jasmin: Und die Wirkung davon ...
Kushy: Ja, das muss man sagen: Die Wirkung von dem Kush ist leicht unterschiedlich. Die Mainbuds, also die ersten 5o Zentimeter sind stark. Die hauen mich so um, dass ich sie nur abends rauchen kann, bevor ich ins Bett gehe.
grow! Wie hoch waren die Pflanzen denn?
Kushy: 90 bis 95 Zentimeter hoch und runter bis auf 20 Zentimeter. Selbst da wuchsen noch Buds. Das liegt meiner Meinung an den LEDs. Der Abstand der einzelnen Nodien ist dabei besonders kurz. Die kleineren Buds weiter unten waren auch noch nicht völlig ausgereift gewesen, die Wirkung ist nicht ganz so heftig, vom Geschmack jedoch genauso intensiv.
Jasmin: Alle Freunde, die davon probiert haben, waren total begeistert.
grow! Verkauft ihr auch etwas davon?
Jasmin: Es ist nur für unseren medizi-nischen Eigenbedarf. Und auch nicht, dass wir nun permanent anbauen müssten.
Kushy: Fast ... 90 Prozent sind für unseren medizinischen Eigenbedarf, 10 Prozent geben wir kostenlos an befreundete Patienten weiter. Selbst meine Eltern bekommen davon etwas ab - nämlich in Form von Keksen. Mein Vater leidet schon lange unter heftigen Schlafstörungen, und meine Mutter hat nach einem Schlaganfall mit Krämpfen zu kämpfen. Beide waren lange Zeit strikt gegen Cannabis, aber unsere Naschkekse wirken Wunder.
Jasmin: Kushys Mutter musste täglich zig Pillen einnehmen, da sie unter einer Vielzahl an Krankheiten leidet, und für jede Krankheit verschreibt der entsprechende Facharzt Medikamente. Die ver-ursachen dann heftige Nebenwirkungen und sollten teilweise auch nicht parallel eingenommen werden. Nach der Ein-nahme der Kekse können sie sich beide entspannen und sogar wieder durchschlafen!
grow! Wäre es bei eurer eigenen medizinischen Verwendung nicht sinnvoller, auf den Zusatz von Tabak in den joints ganz zu verzichten?
Kushy: Völlig richtig, das Nächste, das wir uns nun anschaffen werden, ist ein Vaporizer. Die Wirkung davon hatte ich total unterschätzt, aber mittlerweile bin ich völlig begeistert davon.
Jasmin: Mir gefällt besonders daran, dass man durch die exakt einstellbare Temperatur auch die Wirkungsweise differenzieren kann.
grow! Wie lange reicht euch die Ernte, und wie hoch war der Ertrag unter 300-Watt-LEDs?
Kushy: Es reicht für uns alle etwa ein halbes Jahr, und die Erntemenge war „gut getrocknet 35o Gramm stark. (er atmet tief ein und sagt nach einer kurzen Pause) Durchs Growen hat sich mein Bezug zu und Bewusstsein gegenüber Pflanzen völlig verändert! Das hätte ich vorher nie gedacht!